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Wissenswertes zum Kauf einer Neubauimmobilie

Informationen

für Käufer

Kriterien

zum Vergleich

der Verkaufsangebote

Anfallende Erwerbsnebenkosten

beim Kauf einer Immobilie

Die Makler- und Bauträgerverordnung ist eine auf der Gewerbeordnung basierende Rechtsverordnung, die in erster Linie dem Verbraucherschutz dient.

Unter anderem werden die Gestaltung und der Schutz beim Abschluss eines Bauträgervertrages geregelt.

 

Regelungen und Absicherungen durch die MaBV

In der Regel wird ein Bauträgervertrag zu einem Zeitpunkt abgeschlossen, in der sich die entsprechende Immobilie nur auf dem Grundriss oder in einer sehr frühen Bauphase befindet. Der Käufer erwirbt also eine Immobilie, die noch nicht oder nicht vollständig existent ist. Der Bauträger wiederum würde ohne Teilzahlungen das gesamte Risiko selbst tragen, vor allem auch das Risiko einer Zahlungsunfähigkeit des Käufers.

Aus diesem Grund sieht die MaBV vor, dass der gewerbliche Bauträger Zahlungen vom Erwerber entgegen nehmen darf, diese allerdings wiederum an strenge Voraussetzungen geknüpft sind, wie z. B. die Rechtswirksamkeit des Kaufvertrages und die Erteilung aller erforderlichen Genehmigungen (Baugenehmigung etc.).

 

Die Gelder, die der Bauträger vom Erwerber einer Immobilie erhält, muss er entsprechend absichern und darf sie nur für das betreffende Projekt verwenden. Der Bauträger darf den Kaufbetrag auch nicht komplett entgegennehmen, sondern die MaBV sieht hier insgesamt 13 Teilzahlungen vor, entsprechend dem tatsächlichen Baufortschritt. Der Käufer geht also im Grundsatz nicht mit seinen Zahlungen in Vorlage, sondern zahlt vielmehr das, war in Realität auch schon erstellt worden ist. Dabei dient die erste Rate der Begleichung der Kosten des Grundstücks und der Vorleistungen des Bauträgers.

 

Die von seinen Kunden empfangenen Zahlungen muss er im Sinne der getrennten Vermögensverwaltung von seinen privaten Geldern strikt trennen, bedeutet die Gelder sind zweckgebunden und müssen entsprechend getrennt verwaltet werden.

Sicherung der rechtzeitigen Fertigstellung

 

Auch was die rechtzeitige Fertigstellung betrifft gibt es entsprechende Regelungen (hier allerdings auf Grundlage des BGB) und sehen vor, dass der Veräußerer dem Erwerber bei der ersten Kaufpreisrate eine Sicherheit in Höhe von 5% des Kaufpreises leisten muss. Dies kann z. B. über eine Bankbürgschaft dargestellt werden oder der Bauträger kann dem Käufer gestatten, 5 % zurückzubehalten.

Die 14-Tage-Frist des Notarvertrages

Der Kaufvertrag zwischen einem gewerblichen Bauträger und einem Verbraucher als Käufer kann nicht sofort beurkundet werden. Aufgrund Verbraucherschutzbestimmungen soll dem Käufer 14-Tage vor Beurkundung ein Entwurf des Kaufvertrages vorliegen, damit dieser sich mit dem Vertragstext auseinander setzen bzw. prüfen kann. Der Verbraucher soll damit vor übereilten Entscheidungen und vor nachteiligen Textpassagen geschützt werden. 

Hinweis: Dieser Artikel gibt nur Anregungen sowie kurze Hinweise und erhebt damit keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Informationen können eine persönliche und fachkundige Beratung etwa durch einen Steuerberater oder Rechtsberater nicht ersetzen.